Bitte beachten Sie, dass die jeweils aktuellsten und damit maßgeblichen Informationen zum Zulassungsverfahren in der Infothek der Staatlichen Hochschule für Musik Trossingen verfügbar sind.


Übersicht
Das Bewerbungsverfahren für den Studiengang Musikdesign beginnt jährlich jeweils am 01. Februar. Auf den Onlinekanälen des Studiengangs Musikdesign und der Staatlichen Hochschule für Musik Trossingen werden die zu bearbeitenden Bewerbungsaufgaben veröffentlicht. Diese Aufgaben stellen einen wesentlichen Pflichtteil der Bewerbungsmappe dar und werden ergänzt durch ein breites Spektrum an eigenen Arbeiten. Am 01. April jeden Jahres ist Bewerbungsschluss (es gilt der Poststempel).
Im weiteren Verlauf erhalten nach Sichtung der eingegangenen Unterlagen nur ein Teil der Bewerbenden eine Einladung zu den im Zeitraum Ende Juni / Anfang Juli stattfindenden Aufnahmeprüfungen. Eine Zu- oder Absage wird wenige Wochen nach der Aufnahmeprüfung vom Prüfungsamt der Staatlichen Hochschule für Musik Trossingen erteilt. Es werden jährlich bis zu 15 Studierende für den Studiengang Musikdesign aufgenommen.


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Weitere Informationen und Zugang zum Bewerbungsportal unter hfm-trossingen.de/bewerbung.


Aufnahmeprüfung
Nur diejenigen Bewerber, deren eingereichte Unterlagen eine Begabung und Eignung für den Studiengang erkennen lassen, werden zur Aufnahmeprüfung eingeladen.
Die Aufnahmeprüfung besteht aus vier Teilen.
– 1. Live-Vorführung eines vorbereiteten Stückes
– 2. Aufführung eines Klangbeispiels
– 3. Kolloquium
– 4. Gehörbildung und theoretische Kenntnisse

1. Live-Vorführung eines vorbereiteten Stückes, Dauer: 2 – 4 min
(Musik- oder Klangstück, Sound-Performance). Zugelassene Instrumente: Laptop mit Live-Elektronik, Klavier/Keyboard, Stimme, Musikinstru- mente aller Art, klingende Gegenstände; Stilistik frei wählbar. Es genügt nicht, ein vorbereitetes Sequenzarrangement abzuspielen oder bereits vorproduziertes Material durch Tastendruck lediglich einzuschalten oder zu modulieren. Die kreative Leistung muss erkennbar, erklärbar und auf Wunsch reproduzierbar sein.

2. Aufführung eines Klangbeispiels, Dauer: 2 – 4 min.
…das innerhalb der Vorbereitungszeit (3 Stunden) selbstständig auf ein vorgegebenes Thema (Ge- dicht, Bild, Film usw.) erfunden und entwickelt wurde. Zugelassene Medien: Musikinstrument, Laptop, Körpersounds, live-Performance, Stimme, klingende Gegenstände, Remix, etc.

3. Kolloquium, Dauer: ca. 5 min.

4. Gehörbildung und theoretische Kenntnisse, Dauer ca. 5 min.
Der Bewerber hat die Möglichkeit, stilistisch zwischen Jazz/Pop orientierten und „klassisch“ orien- tierten Aufgabenstellungen zu wählen. Einstimmig vorgespielte Melodien werden entweder notiert oder auf einem Instrument (z.B. Stimme, Klavier, mitgebrachte Gitarre, Keyboard) nachgespielt. Hören von einfachen Akkorden: Anzahl der Töne (Zwei-, Drei- und Vierklänge), Unterscheidung von Dur- und Molldreiklängen. Vorgespielte Rhythmen werden entweder notiert, geklatscht oder gesprochen. Auf eine vorgegebene Akkordfolge (Noten und Klangausführung) soll eigenständig eine Melodie erfunden werden (singen oder auf einem Instrument spielen).